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M.U.T. / EAP
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M.U.T. / EAP
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M.U.T. : Abkürzung für 'Mitarbeiter-Unterstützungs-Telefon'

EAP: Abkürzung für 'employee assistance program' – Mitarbeiter-Unterstützungsprogramm

Durch lösungsorientierte, telefonische Beratung werden Angestellte und Mitarbeiter von aktuellen psycho-sozialen Problemen entlastet.

Externe EAP Provider mit dem Kernprodukt Telefon-Counseling entwickelten sich in den USA zunächst aus unterschiedlichen Programmen, die Arbeitnehmern Hilfestellung bei bestimmten Problemen gaben (z.B. bei Alkoholmissbrauch). Nach der staatlich geförderten Ausweitung dieser Maßnahmen auf alle Lebensbereiche setzte - beginnend in den 70er Jahren -  ein wahrer Boom dieser nunmehr als EAPs bezeichneten Programme ein, so dass heute fast jedes US-amerikanische Großunternehmen einen EAP-Anbieter unter Vertrag hat. Großbritannien begann in den 80er Jahren nachzuziehen.

Zum Jahrtausendwechsel erreichten die Expansionsbestrebungen der angloamerikanischen Anbieter auch den deutschen Markt.

Seit dieser Zeit können auch in Deutschland Institutionen aller Art ein Programm integrieren, das ihren Mitarbeitern Hilfestellung bei der Lösung ihrer persönlichen und arbeitsplatzbezogenen Probleme, aber auch bei Schwierigkeiten im Alltag bietet.

Mitarbeiter und Unternehmen profitieren davon gleichermaßen („win-win-Situation“): wird den Mitarbeitern geholfen, steigt auch ihre berufliche Leistungsfähigkeit, was wiederum die Leistungsfähigkeit des Unternehmens erhöht und den Krankenstand senkt (Belegt durch umfangreiche Studien in den USA und England, siehe unser Literaturverzeichnis).

EAPs  kooperieren grundsätzlich vernetzend mit den betriebsinternen Unterstützungsstrukturen wie Betriebsräten, Drogenbeauftragten oder Sozialarbeitern.

 
     
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