Eine kürzlich erschienene Studie zeigt auf, dass ca. 70% aller Erwachsenen bereits in irgendeiner Form ein traumatisches Erlebniss hatten, ein Viertel von ihnen leidet unter einem posttraumatischen Stress-Syndrom. Das Posttraumatische Stress-Syndrom ist mittlerweile die vierthäufigste Diagnose. Die Kosten die im Rahmen dieses Syndroms, aufgrund eines Arbeitsplatzunfalls, seitens der Arbeitgeber aufgewandt werden müssen, sind drastisch angestiegen. Jahr für Jahr erleiden mehr als 250.000 Arbeiter und Angestellte schwere Verletzungen am Arbeitsplatz. „Critical Incident Stress Mangement“ sollte ernst genommen werden und der Arbeitgeber sollte dafür Sorge tragen, dass in diesem Bereich – gegen Traumata und posttraumatische Stress-Syndrome – entsprechende Programme für die Gesundheit der Mitarbeiter bereitstehen. In bestimmten Arbeitsfeldern müssen sich Arbeitgeber zudem immer häufiger mit vorsätzlich herbeigeführten traumatischen Situationen, wie Selbstmord am Arbeitsplatz, Banküberfällen und Geiselnahme auseinandersetzen. Im ersten Schritt bedeutet Critical Incident Stress Management die Bereithaltung eines 24 Stunden Service und damit den sofortigen Zugang zu Experten auf diesem Gebiet – telefonisch oder am Ort des Geschehens, um den Menschen bei der Bewältigung der starken, emotionalen Stresssituation zu helfen. Der zweite Schritt ist ein Critical Incident Stress Debriefing, welches direkt bei den Betroffenen an Ort und Stelle durchgeführt wird. |